print preview Zurück zur Übersicht Startseite

Unterrichtseinheit zur Raumplanung auf der Basis von map.geo.admin.ch

Wo in deiner Gemeinde würdest du dir gerne ein Haus bauen? Was würde geschehen, wenn alle da bauen würden, wo sie möchten? Diese und Andere sind Fragen, welche mit Schülern und Schülerinnen in der Unterrichtseinheit zur Raumplanung, auf der Basis von map.geo.admin.ch, beantwortet werden sollen.

16.07.2020 | www.geo.admin.ch

EczNlRBWkAAnTIr

 

Wo in deiner Gemeinde würdest du dir gerne ein Haus bauen? Was würde geschehen, wenn alle da bauen würden, wo sie möchten?

Ausgehend von diesen lebensnahen Fragestellungen lernen die Schülerinnen und Schüler den Kartenviewer map.geo.admin.ch kennen. Sie profitieren dabei von den Visualisierungsmöglichkeiten der Veränderungen ihrer vertrauten Umgebung.

Auf der Plattform map.geo.admin.ch sind verschiedenste Daten diverser Bundesämter hinterlegt. Auf Karten können sie interaktiv dargestellt werden. Der sogenannte «Kartenviewer» eignet sich hervorragend, um mit Schülerinnen und Schüler interessanten Fragestellungen aus den Bereichen NMG (2. Zyklus), NT, RZG und WAH (3. Zyklus) sowie BNE nachzugehen. Mit der hier vorgestellten Unterrichtsidee zu Raumplanung erkennen die Schülerinnen und Schüler, welche räumlichen Veränderungen in den letzten 100 Jahren in ihrer nahen Umgebung stattgefunden haben und welchen Nutzen die Raumplanung für den Menschen und insbesondere für die Umwelt haben kann.

Seit 1969 wird in der Schweiz aktiv Raumplanung betrieben. In besagtem Jahr wurde der Verfassungsartikel zur Raumordnung verabschiedet, welcher die Raumplanung zur Bundeskompetenz machte. Seit 1980 ist das Raumplanungsgesetz in Kraft. Dieses soll die unterschiedlichen Nutzungsansprüche koordinieren und dadurch auch zur Schonung von Natur und Landschaft beitragen.

Die Auseinandersetzung mit der Auswirkung von räumlichen Veränderungen auf Menschen und Natur ist eine Vorgabe des Lehrplans 21 in den Bereichen NMG im Zyklus 2 bzw. RZG im Zyklus 3. Die Bearbeitung dieser Thematik mit Hilfe des Kartenviewers ist eine Gelegenheit, den Nutzen von Informatiksystemen in einem Alltags- bzw. Berufskontext zu sehen. Die konkrete Anwendung dieses digitalen Werkzeugs lässt sich mit Fragen nach der dahinterstehenden Technologie und dem gesellschaftlichen Nutzen verbinden («Dagstuhl-Dreieck» als Leitidee für den M&I-Unterricht).

Autor: imedias (PH FHNW) Diese Unterrichtseinheit wurde von Mathias Riser, Schule Suhr, entwickelt und mit einer Klasse erprobt.

Link zur Unterrichtseinheit