Wo findet man die steilsten Hänge? Hangneigungsklassen ab 30° (swisstopo)
Derivat aus dem digitalen Höhenmodell swissALTI3D und aus den Modellen von Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland welches die Identifikation von Hangneigungen von 30° und mehr erlaubt. Diese Information ist bei der Unfall- und Lawinenprävention hilfreich.

Die Hangneigungen über 30° sind gemäss der Empfehlung vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in 4 Klassen kategorisiert. Sie wurden aus einem kombinierten digitalen Höhenmodell bestehend aus swissALTI3D für die Schweiz und Liechtenstein, RGE ALTI für Frankreich, TINITALY/01 für Italien, DGM10 für Österreich, DGM1 für Bayern und EU-DEM für Baden-Württemberg und mit einer Auflösung von 10m abgeleitet. Im Übergangsbereich zwischen den zwei Basismodellen kann die Genauigkeit der Hangneigungswerte nicht garantiert werden. Haftungsansprüche aufgrund der Darstellung der Hangneigungen können nicht geltend gemacht werden.
SilvaProtect-CH (Gefahrenhinweise auf nationaler Stufe)
Lawinen mit Anrissgebieten im Wald (BAFU) Bei einem Lawinenabgang löst sich Schnee plötzlich im Anrissgebiet. Die losgelöste Masse gleitet schnell in einer Sturzbahn hinunter oder wirbelt als Schnee-Luftgemisch abwärts. Sie kommt in einem Ablagerungsgebiet zum Stillstand. Der vorliegende Layer zeigt eine Übersichts-Gefahrenhinweiskarte der potentiellen Lawinengebiete beruhend auf Modellierungen des Prozesses Lawinen im Projekt SilvaProtect-CH. Die Lawinenprozesse sind ohne Wirkung des Waldes modelliert und umfassen nur Lawinen, deren Anrissgebiete im Wald liegen.
Link auf die Karte: map.geo.admin.ch
