Bundes Geodaten-Infrastruktur BGDI
Der Aufbau der Bundes Geodaten-Infrastruktur (BGDI) betrifft denjenigen Teil der Nationalen Geodaten-Infrastruktur (NGDI), der sich innerhalb der Bundesverwaltung abspielt und das eigentliche Aufgabengebiet der beiden KOGIS-Prozesse "BGDI Koordination und Projekte" und "BGDI Webinfrastruktur" abdeckt.
Massnahmenfelder der BGDI
Die BGDI gliedert sich analog der NGDI in folgende neun Massnahmenfelder:
1. Kontaktnetz Bund
beraten der Bundesstellen im gesamten Geoinformationsbereich, koordinieren und begleiten von GIS-Projekten, betreiben des GKG-Sekretariats, betreuen von Infogruppen
2. Geobasisdaten
erarbeiten des Katalogs der Geobasisdaten des Bundesrecht:
zur Verfügung stellen der Applikation geocat.ch für die Suche und Erfassung von Metadaten und pflegen des dazu gehörenden Datenmodells GM03
4. Grundlegende Geodienste
zur Verfügung stellen von vernetzbaren Anwendungen, welche die Nutzung von elektronischen Dienstleistungen im Bereich von Geodaten vereinfachen und via Internet zugänglich machen
5. Technische Infrastruktur
schaffen eines verteilten Netzwerkes von Datenbanken - verknüpft über gemeinsame Standards und Protokolle - stellt die Kompatibilität und Interoperabilität der Daten und Dienste sicher
6. Aus- und Weiterbildung / Forschung
anbieten von Kursen für alle Angestellten der öffentlichen Verwaltung im Bereich Geoinformation, unterstützen von konkreten Forschungsprojekten an diversen Fachhochschulen und den eidgenössischen technischen Hochschulen
7. Richtlinien und Standards
erarbeiten von Geo-Standards im gesamten Geoinformationsbereich auf nationaler und internationaler Ebene und zur Verfügung stellen von Werkzeugen und Hilfsmitteln für die Anwendung dieser Standards
8. Rechtliche Grundlagen
schaffen eines Geoinformationsgesetzes und dessen Verordnungen
9. Tarifierungsstrategie
vereinheitlichen und vereinfachen der heute innerhalb der Bundesverwaltung sehr heterogenen Tarif- und Vertriebsbestimmungen

